„Der Monat, der uns alle älter gemacht hat“
Die Apoldaer Bravehearts geben offiziell bekannt, dass der vergangene Monat „sportlich herausfordernd, emotional aufwühlend und strafbanktechnisch rekordverdächtig“ war.
Der Mai - ein Monat, der so viele Wendungen hatte wie ein schlecht geölter Zamboni, aber mindestens doppelt so unterhaltsam. Und ja: Leon Dreiraderl ist zurück! Der Mann, der länger verletzt war als manche Ehen halten, steht wieder auf dem Eis – und Apolda jubelt wie beim ersten Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt.
Die medizinische Abteilung der Bravehearts hat es tatsächlich geschafft:
Leon Dreiraderl ist wieder da!
Der Verein betont, dass Dreiraderl „wieder vollständig zusammengebaut“ sei und „nur noch an zwei Stellen knirscht“.
Nach einer Verletzungspause, die so lang war, dass man zwischendurch dachte, er studiert heimlich Medizin, um sich selbst zu reparieren, steht er wieder im Kader.
Die Fans: ekstatisch.
Die Gegner: nervös.
Die Trainerbank: „Bitte nicht wieder kaputtgehen.“
-= Fights, Fouls & Furore =-
Der Monat war geprägt von:
Heinsberg, der offenbar ein Abo auf die Strafbank hat
Conotte, der regelmäßig prüft, ob seine Fäuste noch funktionieren
Polochov, der sich in Lichtenrade gleich mehrfach mit der lokalen Bevölkerung anlegte
Die Bravehearts sind eben nicht nur ein Team – sie sind ein Erlebnis.
-= Das Comeback des Jahres =-
Als Leon Dreiraderl wieder aufs Eis lief, war es, als hätte jemand das Licht in der Halle wieder eingeschaltet. Schon beim Warm-up sah man: Der Mann hat Bock. Die Fans hatten Tränen in den Augen, die Gegner Schweißperlen auf der Stirn.
Die Fans standen Kopf, die Trommeln bebten, und selbst der Hallensprecher hatte kurz Pipi in den Augen.
-= Spiele, die uns Nerven gekostet haben =-
Manchmal sah es aus, als würden die Bravehearts Eishockey spielen.
Manchmal sah es aus, als würden sie versuchen, eine moderne Kunstinstallation zu erschaffen.
Beides war unterhaltsam.
-= Strafen, die wir nicht erklären können =-
Wir wissen nicht, was Polochov den Schiris getan hat.
Vielleicht hat er ihnen mal den Parkplatz weggenommen.
Vielleicht ist es einfach Karma.
Aber wir lieben ihn trotzdem.
-= Conotte – Der diplomatische Zwischenfall =-
Yves Conotte führte die interne Statistik „Strafminuten pro Minute Eiszeit“ souverän an.
Er ist der einzige Spieler, der beim Einlaufen schon eine 2-Minuten-Strafe bekommt, weil der Schiedsrichter „einfach so ein Gefühl“ hat.
-= McAlbustier – Die Wand von Apolda =-
Der Goalie zeigte im endenden Monatsverlauf Paraden, die physikalisch eigentlich verboten sind.
Einmal hielt er einen Schuss, indem er einfach nur dastand – vermutlich war der Puck eingeschüchtert.
-= Ausblick =-
Mit der Rückkehr von Leon Dreiraderl könnte der nächste Monat deutlich erfolgreicher werden.
Er bringt Stabilität ins Zentrum, Übersicht ins Spiel – und Hoffnung in die Herzen der Fans.
Wenn er jetzt noch gesund bleibt, könnte Apolda bald wieder jubeln.
Und wenn nicht, dann gibt’s wenigstens wieder genug Stoff für den nächsten Monatsrückblick.
Der Sportdirektor (
Name geheim, um ihn vor Fanfragen zu schützen) erklärte:
„Wir sind stolz auf die Mannschaft. Nicht unbedingt auf die Ergebnisse, aber definitiv auf die Leidenschaft.“
Die Bravehearts kündigen an, im kommenden Monat „mehr Tore, weniger Strafen und mindestens eine funktionierende Powerplay-Formation“ anzustreben.
Ob das gelingt, bleibt abzuwarten.
Donnerstag, den 28.Mai 2026 - 15:10 Uhr - Apoldaer Bravehearts
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